Wie groß kann technische Präzision eigentlich werden? Einen Eindruck davon bekamen unsere zwölf Auszubildenden aus Industriemechanik, Mechatronik, technischem produktdesign und Fachinformatik beim diesjährigen Azubi-Ausflug. Begleitet wurden sie von Ausbildungsleiter Florian Zosseder sowie Georg Fischbacher, Teamleiter Elektromontage und Ausbildung.
Einblicke in andere technische Dimensionen
Am Vormittag ging es zu Everllence nach Augsburg, ehemals MAN Energy Solutions. Bei einer rund zweistündigen fachkundigen Führung besichtigte die Gruppe das MAN Museum und die heutige Produktion.
Im Museum lernten die Auszubildenden die Geschichte des Augsburger Standorts kennen. Die Führung spannte den Bogen von der Entwicklung des Dieselmotors gemeinsam mit Rudolf Diesel über Schiffsmotoren und Generatoren bis zur heutigen Entwicklung von Everllence.
Besonders spannend war der Vergleich der unterschiedlichen technischen Maßstäbe: In Augsburg erhielten die Auszubildenden Einblicke in (für uns) riesige Maschinen und Produktionsbereiche, während bei der esmo häufig Präzision im Mikro- und Submikrometerbereich gefragt ist. Beide Perspektiven zeigen, wie vielfältig technische Arbeit sein kann und boten interessante Anknüpfungspunkte für Gespräche innerhalb der Gruppe.
Von Augsburg nach Garching
Nach der Führung und dem gemeinsamen Mittagessen in Friedberg wechselte das Programm am Nachmittag von Technikgeschichte zu Teamwettbewerb. Beim Lasertag in Garching bei München traten die verschiedenen Gruppen im direkten Vergleich gegeneinander an. Unter anderem duellierten sich die beiden Kleinbus-Teams sowie die Bereiche Industriemechanik und Mechatronik.
Gegen 17 Uhr kehrte die Gruppe nach Rosenheim zurück. Der Azubi-Ausflug führte damit an einem Tag von den Anfängen des Dieselmotors und großen industriellen Anlagen bis zu einem sportlichen Abschluss mit den Kolleginnen und Kollegen aus den jeweils anderen Ausbildungsbereichen.








